Bericht:

Früh am Morgen, es war noch dunkel, als sich der Großteil der Segler auf ihren Schiffen einfanden, fiel der Startschuß zum 22. Senatspreise der Unterelbe. Bei leichten südwestlichen Winden und einem hektischen Start ging es zunächst mit Spi in Richtung Mühlenberger Loch. Dort lag eine Regattatonne am Este-Fahrwasser, so daß dieses Jahr auch die großen Schiffe keine Probleme mit ihrem Tiefgang hatten und man bequem am Wind zur Tonne segeln konnte. Nach Rundung der Tonne mußte man den Spi schon wieder auspacken um (vorausgesetzt man hatte in vernünftig eingepackt) und das kurze Stück bis zum grünen Fahrwasserdalben zurücklegen. Der Wind war gnädig und das Feld konnte hoch am Wind zurück Richtung Wedel segeln ohne kreuzen zu müßen. Der kurze Schlag hinter Hanskalbsand wurde länger als erwartet, da 2kn Gegenstrom zu überwinden waren. Nachdem man die Tonne geschafft hatte, ging es mit dem Strom zu den Strommasten, an denen die letzte Wendemarke ausgelegt war. Das Ziel vor Wedel wurde wieder mit Spinnacker durchquert.

Mit über 90 gemeldeten Schiffen war der diesjährige Senatspreis wieder ein großes Ereignis auf der Elbe.

Den ersten Platz belegte die 'Frau Holm', eine Beneteau 25 von Claus Nehrig, efolgt von 'Turbemus' mit Jürgen Raddatz und Klaus Plates J-35 'Annie'.

Natürlich auch Dank an die Sponsoren: hanseboot, Jeantex, Kadematic, Leseberg Automobile und den Baumarkt Lüchau.

cl


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